Über Mandalas

Das Wort - Mandala - stammt aus dem Sanskrit (altindische Sprache) und bedeutet so viel wie Kreis, Zentrum, heiliger Kreis. 

Stets nach dem gleichen Prinzip aufgebaut, symbolisiert es, dass Alles seine göttliche Ordnung hat; jedes Leben, die gesamte Natur, das gesamte Universum. Nichts geschieht aus purem Zufall.

 

Die heilenden Energien eines Mandalas können helfen, die eigene, innere, göttliche Ordnung wieder herzustellen. Sie zentrieren, gleichen aus, schenken Harmonie und Lebensfreude. Mandalas haben eine harmonisierende Wirkung; ihre Farben, Formen, Muster und Symbole wirken direkt auf das Unterbewusstsein.

 

Hängt man ein Mandala in einem Raum auf, verändern sich die Energien positiv, die Atmosphäre des Raumes "klart auf", auf bezaubernde Art und Weise - einfach "magisch".

 

Mandala-Darstellungen findet man in fast jeder Kultur und in vielen Religionen. Besonders bekannt sind Mandalas aus dem Buddhismus und dem Hinduismus. 


Sie können Heiligtümer darstellen oder in Ritualen und Meditation verwendet werden.  


Mandalas sind Schaubilder und gelten u.a. als Darstellung der schöpferischen Vielfalt des gesamten Universums in dem Alles aus einem Zentrum, einer Mitte, entsteht.

 

Auch in der Natur finden sich, wenn wir genau hinschauen, überall Mandalas:  Planeten, Erde, Sonne, Mond; Pflanzen, einfach Alles.  

Der Kreislauf allen Lebens beginnt in den Formen eines Mandalas, die sich auch in unserem Körper wiederspiegeln (Zellen, Augen etc). 

 

Die Jahreszeiten ergeben versinnbildlicht einen großen Kreis und kehren immer wieder. Das Lebens des Menschen, wie alles, was von der Urkraft einer Energieform bewegt wird, beschreibt einen Kreis vom Werden und Vergehen.

 

In allem findet sich die Form des Kreises wieder, denn die Kraft der Welt wirkt immer in Kreisen.

 

Auch die indianischen Ureinwohner Amerikas, die American Natives, glauben "an den Kreis"; ihre Tradition zeigt, dass dieser Glaube an den "Kreislauf des Lebens" allen gemeinsam und heilig ist. Sie tanzten im Kreis, sie trommelten im Kreis, der Kreis hat keinen Anfang und kein Ende. Zeremonien wurden und werden im Kreis abgehalten, von Angesicht zu Angesicht - nur so begegnet man sich auf "Augenhöhe". 

Ihr Medizinrad stellt ebenfalls einen heiligen Kreis dar.

 

Die Symbolik, Farben und Formen, die heilige Geometrie eines Mandalas sollen direkt auf das Unbewusste zielen, so dass bestimmte Bereiche der Psyche angesprochen und stimuliert werden.  Schon der Tiefenpsychologe C.G.Jung erkannte damals den Zusammenhang zwischen der Darstellung von Mandalas und dem eigenen inneren Selbst. 

 

Mandalas helfen, sich auf die eigene Mitte zu zentrieren. 

Alle Wege führen zur Mitte,  alles kreist um eine Mitte.